Archäologie-AG

PUBLISHED 09. Sep 2019

 

Ein Rückblick auf die Arbeit der Archäologie-AG „Geheimnisse der antiken Welt“

An der Archäologie-AG „Geheimnisse der antiken Welt“ nahmen im Schuljahr 2018-2019 vierzehn höchst interessierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis neun teil. Jeden Freitag trafen wir uns nach dem Unterricht, um uns für eine Stunde mit verschiedenen spannenden Themenkomplexen aus der Antike zu beschäftigen. 

Thematisch standen in diesem Schuljahr schwerpunktmäßig auf dem Programm:  geheimnisvolle Schriften, Heinrich Schliemann, der Vater der Archäologie und seine großartigen Entdeckungen in Troia und Mykene, die Entdeckung des Grabes von Tut-ench-Amun im Tal der Könige in Ägypten und die griechischen Helden Odysseus und Herakles mit ihren spannenden Abenteuern.

Gearbeitet wurde mit verschiedenen Medien. Dabei wurden die Sagen des Klassischen Altertums vom guten alten Schwab ebenso einbezogen wie eine moderne Verfilmung der Odyssee, Berichte von Terra X oder PPT-Präsentationen. Im Ganzen wurde aber großer Wert darauf gelegt, dass die Schülerinnen und Schüler sich neben Input auch immer wieder selbst einbringen konnten: Es wurden die griechischen Buchstaben erlernt und geschrieben ebenso wie Hieroglyphen und Keilschrift. Besonders spannend war es hier für die Schülerinnen und Schüler natürlich, ihren Namen in den entsprechenden Geheimschriften zu schreiben. 

Auch kreative Elemente wurden in die Arbeitsgemeinschaft eingebaut, so wurden z.B. vor Weihnachten Teller mit griechischen Motiven verziert, die sich dann gut als Weihnachtsgeschenke eigneten.

Besonders spannend für die Schülerinnen und Schüler war der zweimalige Besuch von Frau Beryl Büma in der AG. Frau Büma ist eine ehemalige Schülerin des KSG und arbeitet zurzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ägyptologischen Institut der Universität Bonn und promoviert ebendort. Sie führte mit viel Enthusiasmus und Sachkenntnis unsere Schülerinnen und Schüler in die Schriften des Alten Ägypten und Mesopotamiens ein, und die Schülerinnen und Schüler folgten ihren Ausführungen mit viel Interesse und Fragen, und bedauerten jedes Mal, dass die Stunde doch so schnell vorüber gegangen war.

Höhepunkt der ganzen Veranstaltung war der letzte Tag der Arbeitsgemeinschaft: Am 14. Juni 2019 wurden wir von Herrn Dr. Patrick Schollmeyer, dem Kurator der Mainzer Universitätssammlungen und der Schule des Sehens auf Kosten der Universität Mainz eingeladen, einen Tag am archäologischen Institut zu verbringen, um dort Spannendes über den „Stoff, aus dem die Menschen sind“, zu erfahren. 

In einer hervorragend geplanten Veranstaltung, die zwischen Information und eigener Arbeit variierte, wurden die Schülerinnen und Schüler zunächst von Herrn Dr. Michael Herdick zusammen mit der Keramikerin Anna Axtmann vom Labor für Experimentelle Archäologie des RGZM in Mayen in die Herstellung von Gefäßen auf der Töpferscheibe eingeführt. Danach durften die Schülerinnen und Schüler selbst ausprobieren, aus Ton an der Töpferscheibe ein Gefäß zu formen – es erwies sich als deutlich schwerer als zunächst gedacht! Nach einer kurzen Mittagspause besuchten wir eine Ausstellung des Arbeitsbereichs Altorientalische Philologie, wo uns Herr Jonas Klöker kurz in die Keilschriftsprachen des Alten Orients einführte, bevor im Anschluss die Schülerinnen und Schüler selbst mit einem kleinen keilförmigen Stift in Tontäfelchen, dem damaligen Hauptbeschriftungsmedium, Keilschriftzeichen einritzten. Zum Abschluss trafen wir uns in der Vasensammlung des Arbeitsbereichs Klassische Archäologie, wo Herr Dr. Patrick Schollmeyer gemeinsam mit der Chemikerin Michelle Scharle vom Nat-Lab (Schülerlabor) den Schülerinnen und Schülern der AG an konkreten Beispielen zeigte, unter welchen chemischen Bedingungen griechische Vasen gebrannt wurden und welche Funktionen sie im täglichen Leben der Griechen hatten. 

Auf der Rückfahrt von Mainz nach Andernach wurde ich gefragt, wann wir denn wieder nach Mainz fahren werden! Hoffentlich bald!

Tamara Choitz

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