Vitae einiger Persönlichkeiten


alan turing   AlanTuring

azemi2   azemi

feuerwehrmann2   feuerwehrmann

joe   joe wicks

malala1   malala

martin   martin2

pippi   pippi2

sifa2   sifa

simone2   Simoneten   ten2

john   john2

nagata   nagata2

marsha   marsha2

alice2   alice

polizist   polizist2

Schülerarbeiten


Collagen der MSS11 (GK Stella Weber)

Dana
Dana Mosen

Eline Großmann BK GK 11 WBE
Eline Großmann

Ella
Ella Hoffmann

Julia Justen BK GK 11 WBE
Julia Justen

Laura Ahlfeld BK GK 11 WBE
Laura Ahlfeld

Merle Berresheim BK GK 11 WBE
Merle Berresheim

Mika
Mika Helf

Nicole Herz
Nicole Herz

Sabrina Weiskopp BK GK 11 WBE
Sabrina Weiskopp

Thuy Linh Phan BK GK 11 WBEThuy Linh Phan

 

Collagen der MSS12 (GK Stella Weber)

Dzejla Meskic BK GK 12 WBE
Dzejla Meskic

Finn Röder BK GK 12 WBE
Finn Röder

Frauke Neumann „believeinhumanity“, BK GK 12 WBE
Frauke Neumann

Kim Grysar BK GK 12 WBE
Kim Grysar

Levin Montermann BK GK 12 WBE
Levin Montermann

Magdalena Moesta BK GK 12 WBE
Magdalena Moesta

Maja Schierenberg „mental health awareness“, BK GK 12 WBE
Maja Schierenberg

Marisa
Marisa Klöckner

Nikita Behm BK GK 12 WBE
Nikita Behm

Paula Stang BK GK 12 WBE
Paula Stang

Sarah Stein BK GK 12 WBE
Sarah Stein

Saskia Damen BK GK 12 WBE
Saskia Damen

Sebastian Hauröder BK GK 12 WBE
Sebastian Hauröder

Vanesa Misini BK GK 12 WBE
Vanesa Misini

 

Comics der MSS12 (GK Lisa Verhagen)

Aurelie
Aurelie Johann

Denise Drude, MSS 12
Denise Drude

Johanna
Johanna Holley

Klara
Klara Jürgens

Lisa Kern, MSS 12
Lisa Kern

Lotta
Lotta Klinke

WeronikaWeronika Sas

Louise Thurm 10
Luise Thurm, Klasse 10c

Grußworte


schumannLiebe Mitglieder der Schulgemeinschaft,

am 29. November 2011 verlegte der Kölner Künstler Günter Demnig im Eingangsbereich des KSG zehn sog. Stolpersteine. Sie sollen an die jüdischen Schüler erinnern, die von 1876 bis 1937 unsere Schule besuchten und schutzlose Opfer des nationalsozialistischen Terrors wurden. Das Geld für diese Aktion hatten Schülerinnen und Schüler, Mitglieder des Kollegiums sowie Eltern gesammelt, um ein sichtbares Zeichen für Toleranz und gegen das Vergessen zu setzen.

Ein halbes Jahr später, am 23. Juni 2012 erhielt das Kurfürst-Salentin-Gymnasium Andernach im Rahmen einer Feierstunde offiziell den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und reihte sich damit ein in ein Netzwerk von damals europaweit 1500 Schulen. Die Initiative für dieses Projekt ging seinerzeit von der Schülervertretung aus. Mehr als 70 Prozent der Schülerschaft hatte sich mit ihrer Unterschrift dazu verpflichtet, sich gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen. Auch die Gesamtkonferenz hatte beschlossen, diese Zielsetzung zu unterstützen und mitzutragen.

Mit der offiziellen Einweihung des Lebendigen Mahnmals am 9. November 2016 setzte die Schulgemeinschaft ein weiteres sichtbares Zeichen. Der Leitgedanke „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ war und ist dabei Bekenntnis und Verpflichtung zugleich. Die jährliche teilweise Neugestaltung des Mahnmals hält die Absicht lebendig, in Erinnerung an die Vergangenheit ein für sich und andere verantwortungsbewusstes Leben in der Gegenwart zu führen. In diesem Sinne fordert das diesjährige Thema dazu auf, Zivilcourage zu beweisen, wo es machbar, notwendig und sinnvoll ist. Dies verlangt Mut, erwachsen aus einem Lernprozess, der auch wesentlich zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit beiträgt. In der Gemeinschaft, in die wir uns gerne mit einbringen wollen, kann dies in besonderer Weise gelingen.

DIE SALENTINER

Gerd Schumann, 1. Vorsitzender

 

 

huettenLiebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Lehrerinnen und Lehrer,
sehr geehrte Damen und Herren,

seit mehr als 75 Jahren leben wir in Europa in Frieden und Freiheit. Die Gedanken an die dunkelste Epoche verblassen. Zeitzeugen werden immer weniger. Das Erinnern an die schrecklichen Kriege mit Millionen von Opfern, das Erinnern an die Folgen von Gewalt, Intoleranz und Herrschaftswahn, das Erinnern daran, dass erst Millionen Menschen sterben mussten, ehe wir in Europa zur Vernunft kamen, das Erinnern daran, dass unser heutiger Frieden in Europa einen mehr als blutigen Preis gekostet hat – ja dieses Erinnern darf auf keinen Fall vergessen werden. Es ist die Basis unseres Friedens.

peitzDoch wie transportieren wir diese Gedanken, dieses Erinnern in die Köpfe der Menschen? Ein sehr gutes Beispiel dafür, wie das gelingen kann, ist das „Lebendige Mahnmal“ im Kurfürst-Salentin-Gymnasium. Es ist nämlich nicht nur ein Exponat, das über die Jahre hinweg unverändert und dadurch mit der Zeit ungesehen an einem Ort steht. Es wandelt sich ständig, es legt den Fokus immer wieder auf andere Aspekte, die sich nicht nur auf die Vergangenheit, sondern auch auf Aktuelles beziehen, so wie jetzt mit dem hervorragend gewählten Thema „COURAGIERT – DU machst den Unterschied“. Dieses Thema, das sich mit dem beschäftigt, was unsere Welt, unsere Gesellschaft ein Stückchen besser macht, gibt uns gerade in den momentan schwierigen Zeiten Mut, richtet unseren Blick nach vorne und zeigt auch auf, was jeder von uns tun kann. Damit bleibt das Mahnmal nicht nur lebendig, es sticht damit stets aufs Neue ins Auge. Das hält das Erinnern wach und leistet einen Beitrag für Frieden und Freiheit.


Für dieses wichtige Engagement bedanken wir uns ganz herzlich!

Es grüßen Sie
Ihre
Achim Hütten           und           Claus Peitz
Oberbürgermeister                          Bürgermeister

 

 

thelenDanke, für das lebendige Engagement
für Demokratie und Zivilcourage,
gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus!

Liebe Mitglieder der Denkmal-AG,
liebe Clara Drolshagen, Laura Erikson und Annika Leese,
liebe Schulgemeinschaft des KSG,
liebe Salentiner,

ja, ich erinnere mich gut und gerne an die offizielle Einweihung des Lebendigen Mahnmals in der restaurierten „Alten Aula“ vor fünf Jahren.

Die Idee, der Gedenktafel mit den Namen von Opfern von Krieg und Gewalt eine 2. Hälfte hinzuzufügen, um das Erinnern, das Mahnen und Gedenken lebendig zu halten, mit Leben zu erfüllen und in das Jetzt und Heute zu tragen, begeistert und freut mich nach wie vor. Der Nationalsozialismus ist nicht von gestern, seine Ideen und Vorstellungen einer gespaltenen, ausgrenzenden und diffamierenden Gesellschaft voller Hetze, Hass und Diskriminierung finden bis heute Widerhall, Nährboden und Unterstützung in viel zu vielen Köpfen und Herzen. Darum ist es so wichtig, besonders junge Menschen früh zu sensibilisieren und vor dieser in Wahrheit menschenverachtenden Ideologie zu warnen. Dies kann nur durch aktive Auseinandersetzung, durch das Schauen auf die vielen Wege, über die das Gift dieses Gedankenguts in unsere Gesellschaft getragen wird, und die klare Abgrenzung gelingen.

Ja, jeder Einzelne macht den Unterschied, ob weggeschaut oder couragiert gegen gehalten wird, ob nur geklagt und gejammert oder angepackt und geholfen wird.

Mit „Couragiert – Du machst den Unterschied“

hat die Denkmal-AG für das Schuljahr 20/21 ein Thema gewählt, das vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie eine noch breitere und tiefere Bedeutung für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft in dieser belastenden Zeit erhält. Der Blick auf andere Staaten dieser Erde zeigt die harte politische Dimension. In Russland, Myanmar, Belarus, Hong Kong fordert die Teilnahme an Demonstrationen für Freiheit und Gerechtigkeit große Courage. Demonstranten müssen mit Verhaftung, Folter und sogar dem Tod rechnen. Aber auch in Berlin stürmten Demonstranten die Stufen des Reichstages und in Washington drang ein aufgehetzter Mob sogar in das Kapitol. Auch in demokratischen und freiheitlichen Staaten müssen die Achtung der Menschenrechte und der Freiheit immer wieder aufs Neue verteidigt werden.

Mich beeindruckt die Themenvielfalt, die in den Blick genommen wird und die Einbindung der Schulgemeinschaft von den 5. Klassen bis zur Jahrgangsstufe 13. Von Kindern über Jugendliche bis zu jungen Erwachsenen unterscheidet sich sicher die Wahrnehmung dieser Zeit und ihrer Herausforderungen deutlich und ich bin gespannt, wie sie in die ab dem 01. März zu sehenden Arbeiten eingeflossen sein werden.

Ich gratuliere herzlich und mit großer Anerkennung zu fünf Jahren kraftvollem Gedenken, Mahnen und Anstoßen und wünsche weiterhin Freude und Erfolg bei der gemeinsamen Arbeit

für Demokratie und Zivilcourage, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.

Hedi Thelen, MdL
Plaidt, Februar 2021

 

 

 

 

 

Hintergrund der Gestaltung


Präsentation der Neugestaltung mit Malereien der MSS 13 zum Thema Couragiert – du machst den Unterschied / Alltagshelden

Lange haben wir nach einem Titel gesucht, der das ausdrückt, was uns in dieser Zeit bewegt und was uns wichtig ist – das engagierte Handeln einzelner in ungewissen Zeiten.
Oft war im letzten Jahr von Alltagshelden die Rede. Menschen, die nicht nur reden, sondern auch handeln, die durch das was sie tun anderen helfen, die inspirieren, Mut machen.

Vielleicht ist der Begriff Alltagsheld schon etwas abgenutzt. Aber es lohnt sich genauer hinzusehen.
Nicht nur in der Vergangenheit gab es Menschen, die couragiert gehandelt haben und die Welt verändert haben. Auch in unserer Umgebung passiert dies. Tag für Tag. Gemeint sind z.B. Krankenpflegerinnen und Pfleger, die Ärzte, Verkäuferinnen und Altenpfleger.
Es gibt viele Helden – große und kleine, sichtbare und unsichtbare.

Die 13er haben sich auf die Suche nach ihren Helden gemacht und diese im expressionistischen Stil gemalt. Diese Porträts präsentieren ab dem 1.3.21 unser Lebendiges Mahnmal zum neuen Thema. Sie sehen viele verschiedene Gesichter aus Geschichte, Politik, Kultur und Gesellschaft.

Einige stellen wir hier näher vor. Weitere finden sich in den Vitrinen in der Alten Aula.

 

Abb1Malala, Sifa

Marsha M. Linehad, Pippi Langstrumpf, Bruder

Martin Luther King, Feuerwehrmann, Michelle Obama

Alice Schwarzer, Joe Wicks, Altenpflegerin

Simone, Lila E. Azemi, Physiotherapeutin

John Mulaney, Corrie ten Boom, Kassiererin

John Turing, Martin Luther King, Walt Disney

Ryotao Nagata, Feuerwehrmann, Schwester

Krankenschwester, Fred Rogers, Ärztin

Polizist, Bella, Altenpfleger, Freundin

 

Zu den Vitae einiger Persönlichkeiten

 

 

Abb2

Folgende Schülerinnen und Schüler der MSS 13 sind mit ihren Gemälden auf dem Mahnmal oder in den Vitrinen vertreten:

Elif Brandt

Annika Endres

Dorothea Hoffart

Kevin Kraft

Julia Krebs

Hagen Krempel

Emily Krug

Saskia Kussmann

Annika Marciejowski

Maxime Molinski

Jonathan Nachtigall

Marie Pegler

Alexandra Roggatz

Annika Sarrazin

Selina Schmorleiz

Jonathan Schreivogel

Vanessa Simon

                   

Steven Timaschov

Friederike Volk

Julia Volk

Janine Wilhelm

Melina Zbinden

Till Zißner

Friedrich Aßenmacher

Simone Drysch

Lars Hansen

Selin Keskin

Hannah Lemmer

Julian Schöpper

Michel Spitzley

Emma Troyke

Katharina Versch

Leah Weidmann

Alexandra Zwick

 

 

Neugestaltung unseres Lebendigen Mahnmals


Aufgrund der aktuellen Situation wird in diesem Jahr unser Lebendiges Mahnmal am 01.03.2021, dem Tag gegen Diskriminierung, neu präsentiert. Freuen Sie und ihr euch dann auf weitere Videos, Reden, Bilder und Gedichte. 

Und die Neugestaltung unseres Lebendigen Mahnmals mit Porträts couragierter Menschen - damals wie heute.

Eure Denkmalpaten


Zu den Hintergründen unseres Lebendigen Mahnmals
 

collage mahnmal

    

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